Die Regenerativen Permakultur Bienengärten

Hier entstehen die Bienenprodukte von BieVital:

Durlach-Aue

  • Bienengarten
  • Aue Süd
  • Aue Nord
  • Rappeneigen im Landschaftsschutzgebiet

Wolfartsweier

  • Woli Bienengarten

Hohenwettersbach

  • Kirschhütte

Grünwettersbach:

  • Kleiner Bienenstand Steinhäusle beim Firmensitz

Bei Klick auf die jeweiligen Bienenstände sind die Permakulturen anzusehen. Auf allen Anlagen wächst bereits ein großes Spektrum der genannten Pflanzen unseres Bienenweide Herbariums.

Was ist eine Regenerative Permakultur?

Permakultur ist eine Anbaumethode und Landschaftsgestaltung, die sich selbst erhalten kann. Sepp Holzers Aspekte und weitere Ansichten von Permakulturen wurde mit dem Wissen und Erfahrung der Arbeiten von BieVital kombiniert und neu definiert als Regenerative Permakultur. Der Fokus liegt auf Bienenweide, also insektenbestäubende Pflanzen und Nistmöglichkeiten für Insekten. Im speziellen für Bienen, Wildbienen, Hummeln, Wespen und Hornissen, die innerhalb dieses Systems eine übergeordnete Rolle spielen. Die Pflege der Pflanzen geht aus dem Verständnis hervor, dass es keine „Schädlinge“ gibt und sich die Ökosysteme tatsächlich über Quadratmeter vernetzen und nicht über Kilometer. Die Bewirtschaftung ist dementsprechend gering, weil mit Naturkreisläufen gearbeitet wird. Mit speziellen Techniken lässt sich wunderbar in Hand mit natürlichen Gegebenheiten arbeiten, künstliche Bewässerung ist nicht notwendig. Durch Naturbelassenheit und ein breites Angebot verschiedener Milieus stellt sich innerhalb kurzer Zeit eine hohe Artenvielfalt an Insekten, Amphibien, Reptilien und Vögel ein. Des weiteren pendelt sich ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Jägern und Sammlern ein, was Pestizide unnötig werden lässt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Regenerativen Bienenhaltung ist der Standort der Bienenvölker. Nicht die Bienen werden zur Nahrung gebracht, sondern die Nahrung zu den Bienen. So stehen die Bienenvölker ganzjährig in blühenden Permakulturen. Selbstverständlich können kleinere Permakulturen den Nahrungsbedarf von bereits nur einem Bienenvolk nicht decken, jedoch das direkte Umfeld der Bienenvölker mit biologischer Harmonie vernetzen. Ein gesundes Umfeld der Bienenstände wirkt sich positiv auf das Milieu innerhalb der Völker aus, selbst wenn außerhalb der Permakultur konventionelle Landwirtschaft praktiziert wird.

Mehr Informationen, Bilder und Details sind im Regenerativen Permakultur Handbuch zu finden. Oder besuchen Sie die Fachseite für die Regenerativen Permakulturen – www.permabees.org

Permakultur Bienengärten der BieVital Bienenpopulation

Die Flugradien der Bienenvölker von drei Kilometer überschneiden sich jeweils. Als Kriterien für das Umfeld vom Flugradius der Bienenstände gilt:

  • Ganzjähriges und vielfältiges Nahrungsangebot bestmöglicher Wahl– heißt in Anbindung von Schrebergärten, Garten- und Parkanlagen, Wald, Feld, Stadt/Dorf, Teichanlagen und Gewässern.

  • Keine Monokulturen und kein landwirtschaftlichen Einsatz von Spritzmitteln auf insektenbestäubenden Feldkulturen.

  • Unbelastete und saubere Umgebung (relativ gesehen).

Diese Punkte sollten jedoch als selbstverständlich gelten. Das besondere an den Bienenständen der Regenerativen Bienenhaltung ist die vollständige Einbindung der Bienen in das Ökosystem.

  • Hochbeete für dauerhafte Pflanzenkulturen:
    Mit Totholz, Schnittgut, Erde, Humus und Trester vom Bienenwachs ausschmelzen aufgefüllt. Als Umrandung werden größere Baumstämme oder größere Steine angereiht, bevorzugt aus Sandstein und Muschelkalk.

  • Feldflächen für Blühstreifen:
    Saatgut mit ein bis zweijährigen Blühmischungen, Umpflügen nur bei Bedarf.

  • Benjeshecken als Schutz der Grundstücke:
    Wenn die Triebe zu lang werden und auch weiteres Schnittgut, Stämme, Äste, Laub, Ähnliches anfällt, werden diese quer und senkrecht in die Hecke gesteckt, hin und wieder werden Stecklinge nachgesetzt.

  • Pflanzung junger Bäume und Pflanzenvermehrung über Stecklinge.

  • Urban Gardening im Flugradius der Bienenstände.

  • Über die Jahre wurden windbestäubende Hecken und Bäume größtenteils aus den Grundstücken entfernt. Die Stämme bleiben als Wildbienenhotel stehen. Auch abgestorbenes Holz bleibt an Ort und Stelle liegen.

  • Kleine Wasser- oder Teichanlage.

  • Bestandteile der Natur werden als Reisighaufen in die Natur wieder eingepflegt.

  • Baum und Heckenschnitt von Dezember bis Februar, grundsätzlich wird auf Pflege- und Schönheitsschnitte, sowie Rasen mähen und Laub fegen generell verzichtet.

  • Um Bäume vor Austrocknung zu schützen, wachsen ein bis zwei Meter Bodendecker um den Stamm herum.

  • Kulturen werden bei Befall von hungrigen Tieren mit effektiven Mikroorganismen unterstützt.

  • Keine künstliche Bewässerung (Ausnahme bei Notfällen, wenn junge Bäume sonst bei langer Dürre nicht durchhalten würden).

  • Keine Kunstdüngung, wenn überhaupt mit Trester vom Bienenwachs ausschmelzen.

  • Auf Pestizideinsätze jeglicher Form wird verzichtet.

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