Bienen – Wildbienen – Hummeln – Wespen – Hornissen Hilfe

Vorgang bei störendem Kontakt mit diesen Tieren

  • Unter Medien oder den unten genannten Steckbriefen können Sie vorab vermutlich selbst Ihren Besucher/Störfried erkennen und die Suche lässt sich eingrenzen. Bilder der Flugtiere und Nest sind vorab per SMS 0176/32386439 hilfreich
  • Situation möglichst detailliert am Telefon beschreiben
  • Sie erhalten eine Aufklärung und alternative Möglichkeiten zum Umgang mit diesen Tieren per Telefon
  • In vielen Fällen ist eine Umsiedlung/Vernichtung nach der Aufklärung unnötig
  • Vor Ort kann teilweise mit simplen Methoden die Flugbahn verändert werden, ohne umzusiedeln oder abzutöten
  • Falls tatsächlich der Umstand es erfordern sollte, wird in erster Instanz lebendig umgesiedelt
  • Erst wenn das Problem nicht alternativ gelöst werden kann, ist eine Entfernung gerechtfertigt
  • Alle Arten unterliegen dem Bundesnaturschutzgesetz, viele sind besonders geschützt und eine Umsiedlung oder Entfernung ist nicht zulässig
  • Als Imker arbeite ich mit Insekten und schütze diese, alternative Methoden wie Beratungen und Umsiedlungen werden bevorzugt, dies ist nicht mit Schädlingsbekämpfung zu verwechseln.
  • Bei Entfernungen werden biologische Mittel verwendet

Preise

  • Telefonische Beratung kostenfrei
  • Beratung, Gutachten oder ein Fehlalarm vor Ort zwischen 70,00 € bis 90,00 €
  • Umsiedlung/Entfernung Wespennest, Hummelumsiedlung zwischen 100,00 € bis 150,00 €
  • Bienenschwärme werden im Umkreis von 20 km kostenfrei abgeholt, sofern es der Zeitplan erlaubt
  • Umsiedlung von Honigbienen und Wildbienen – Kostenvoranschlag erst nach Gutachten möglich
  • Anfahrt 0,50 €/km

Dieser Service wird für diese Preisangaben nur im Umkreis von 50 km um 76228 Karlsruhe angeboten. (Preise inkl. 19 % MwSt.)

Steckbriefe

Bienen, Schwärme und Nester

Beschreibung
Bienen sind pelzig behaart und ca. 1,3 cm lang. Der Hinterleib ist grau-braun gestreift, einige Binden teils in Orange. Kopf und Thorax sind Schwarz und bräunlich. Bienen suchen Nektar und Pollen an Blüten oder Säfte von Läusen und Wasser für ihr Volk. Auch fertiger Honig lockt sie an. Sammelnde Bienen sind harmlos, es sei denn es handelt sich um eine “Honigbienen  Räuberei” wenn offener Honig oder Zuckersirup zu viele Bienen angelockt hat. Füttern Sie deswegen und wegen der Krankheitsgefahr bitte keine Honigbienen.

Bienenschwarm
Bienenschwärme in der Luft sind beeindruckend. Ein lautes Summen, der Himmel ist voller Bienen. Sekunden bis Minuten später zieht der Bienenschwarm weiter oder die Bienen sammeln sich als Traube und hängen an einem Baum oder im Gebüsch. Selten auch am Boden, wenn die Königin nicht richtig fliegen kann. Bienenschwärme in der Luft und in der Traube sind harmlos, solange sie nicht geärgert werden. Der Bienenschwarm möchte in eine Behausung einkehren, hierzu dient ein hohler Baum oder sonstige Hohlräume. Mitunter Lüftungsschächte oder an sonstigen ungünstigen Plätzen.
Was tun?
Der Bienenschwarm sollte von einem Bienenhalter oder Imker eingefangen werden. Dies dient auch zum Schutz der Bienen. Örtliche Imkervereine können Bienenhalter vermitteln, auch Veterinärämter oder die Feuerwehr und Polizei. Versuchen Sie bitte zunächst selbst den nächsten Bienenhalter/Imker zu kontaktieren. Viele sind auch bei Google auffindbar.

Nest
Wenn Bienen eingezogen sind, ist reger Fluglochverkehr bei guter Wetterlage zu erkennen, erst Abends kehrt Ruhe ein. Ankommende Bienen haben meist Pollenhöschen dabei, dominant in Gelb und auch Orange, Blau, Weiß und Grün. Ein Bienenvolk überlebt den Winter hoffentlich und würde dann im Frühling wieder Schwärme bilden, wobei das ursprüngliche Nest noch bewohnt bleibt.
Was tun?
Bienen greifen nur im Fluglochbereich bei Störung an oder bei Quetschkontakt. Ein Bienenstich bleibt in der Haut stecken und sollte schnellstmöglich mit dem Fingernagel abgeschabt werden. Ziehen und Zupfen gilt es zu vermeiden, da sonst die Giftblase völlig entleert wird. Sie können den Stich mit dem Bite Away behandeln, danach kühlen.
Ein Bienenvolk kann viel Freude machen, an ungünstigen Plätzen eher Ärger bereiten. Wenn Sie das Volk umsiedeln lassen wollen, sollten sie unbedingt einen Imker oder einen sehr erfahrenen Bienenhalter beauftragen.

Wildbienen

Beschreibung

Wildbienen leben solitär, auch wenn manche Kolonien bilden. Es gibt hunderte Arten, was die Bestimmung selbst unter Experten nicht leicht macht. Gemeinsam haben Alle, dass sie sich nur in gewissen Abschnitten im Jahr sehen lassen, was den jeweiligen Metarmorphosen entspricht. Sie sind meist pelzig oder sehen aus wie kleine Hummeln oder fliegende Ameisen. Der Großteil der Wildbienen nistet in offenen Böden, auch haben die meisten einen Stachel, ein Stich ist jedoch weniger Schlimm wie Brennesseln berühren. Diese Tiere gehören zu den Nützlingen und es geht von ihnen keine Gefahr aus, erfreuen Sie sich an deren Existenz in Ihrem Garten oder am Haus.

Sonstiges

Umsiedlung nur im Ausnahmefall

Hummeln

Beschreibung

Hummeln bilden Staaten oder leben solitär. Sie sind groß und fliegen etwas plump jedoch auch bei niederen Temperaturen unter 10°C, sie sind sehr pelzig behaart und schwarz gelb weiß/rotbraun gestreift. Obwohl Hummeln einen Stachel haben sind sie harmlos, solange das Nest nicht gestört wird. Wie Wespen und Hornissen sind Hummelnester einjährig.

Wespen

  • Die Wespen, die dem Menschen  in die Quere kommen sind meist die deutsche- gemeine- oder Feldwespen.
  • Feldwespen bauen ca. handgroße Nester im Frühling mit nur einer horizontalen offenen Wabe, es sitzen mehrere Tiere auf der Unterseite der Wabe, besonders beim fliegen sind die langen Hinterbeine auffällig. Feldwespen sind nicht am Esstisch interessiert und sofern das Nest in Ruhe gelassen wird harmlos.
  • Die gemeine oder deutsche Wespe baut in Hohlräumen ihre Nester mit mehreren horizontalen Waben, die von einer Hülle geschützt werden. Im Frühling beginnt alles mit nur einer eierlegenden Königin, bis zum Juli wo die Nester in der Regel auffallen, ist bereits eine große Kolonie von mehreren Tausend Mitarbeitern entstanden. Es herrscht am Nesteingang reger Fluglochbetrieb, heimkehrende Wespen sind mit “Nahrungsbrocken” zu sehen. Unter dem Nesteingang sammeln sich kleine “Späne” je nach Baumaterial. Bei einem Nest in einer Hauswand, sind öfters knabber Geräusche zu erkennen. Die gemeinen und deutschen Wespen können bei Vibrationen, Bewegungen und Gerüchen wie Deos etc. in der Nähe von ihrem Nest einen Angriff starten. Zudem sind diese Arten an unserem Esstisch interessiert.
  • Alle Wespen bauen Ihre Nester im Frühling auf, im Spätjahr Richtung Oktober sterben die Arbeitstiere und die Drohnen, die noch die jungen Königinnen begatteten. Die Königinnen fliegen dann kilometerweit weg und suchen sich einen Überwinterungsunterschlupf, im neuen Jahr beginnt der Kreislauf erneut. Das Nest ist immer von grauer Farbe bestehend aus Zellulose mit Speichel vermengt. Neben den schwarz-gelben Streifen haben noch alle Wespen einen “nackten” Körper gemeinsam, also nicht pelzig wie bei den Bienen. Bei einem Stich verbleibt kein Stachel in der Haut.  

Hornissen

  • Entwicklung der Hornissennester läuft übers Jahr gesehen wie bei den Wespen, sie sind einjährig.
    Hornissen sind harmlos, solange das Nest nicht bedroht wird. Ein Angriff findet nur bei Vibrationen, Schlägen, Bewegungen in Nähe des Fluglochs, oder Gerüchen statt. Das Nest ist meist wesentlich größer wie Wespennester, jedoch auch grau. Die Nester werden in Höhlen und dann heraushängend oder frei z.B. unter Dachvorsprüngen gebaut. Die Tiere sind die größten Hautflügler, gelb schwarz gestreift mit schwarzem/orangenen Kopf und bei einem Stich verbleibt kein Stachel in der Haut. Hornissen sind meist an unserem Essen nicht interessiert, sie jagen größtenteils Insekten. Unter den Nestern findet sich jede Menge Gemüll, Kot und Speisereste. Falls die Tiere sich eine Hauswand gesucht haben, kann meist danach saniert werden, da sich in Nestnähe die luftfeuchtigkeit erhöht und es zu stinken und gammeln anfangen kann. Dennoch steht in den meisten Fällen der Naturschutz im Vordergrund und die Tiere dürfen nicht entfernt werden.

Sonstiges

  • Nur Beratung/Gutachten im Service, keine Umsiedlung oder Entfernung

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